Wertpapierbuchhaltung für Steuerkanzleien Depots prüfen, statt Abrechnungen abzutippen.

Mandant, Vermögensverwalter oder Ihre Kanzlei laden Kontoauszüge und Abrechnungen hoch. wepa-manager kontiert nach SKR03 oder SKR04 und führt den Bestand nach HGB. Sie prüfen, geben frei und übernehmen den fertigen Buchungsstapel in DATEV.

Der Alltag heute

Ein GmbH-Depot macht in der Kanzlei mehr Arbeit als die übrige Buchhaltung.

Jede Abrechnung lesen, Teilfreistellung nachschlagen, Anlage- oder Umlaufvermögen entscheiden, Buchungssatz eintippen. Bei acht GmbHs mit je 30 Vorgängen im Quartal sind das 240 Buchungen, für die das Honorar selten reicht.

01Belege

Abrechnungen kommen spät, unvollständig, per E-Mail.

Wer welche Abrechnung schon geschickt hat, weiß am Ende keiner mehr. Im Jahresabschluss fehlt dann die eine Dividende.

02Steuerlogik

Ein Verkauf, zwei Rechtsgrundlagen.

Einzelaktie nach § 8b KStG, Aktienfonds nach § 20 InvStG, dazu Quellensteuer und Vorabpauschale. Ein falsch eingeordnetes Wertpapier zieht sich durch das ganze Jahr.

03Nachweis

Die Betriebsprüfung will jede Buchung belegt sehen.

Zwischen Bankbeleg und DATEV-Buchung liegt meist eine Excel-Liste. Den Weg dorthin nachzuweisen, kostet noch einmal Zeit.

So läuft es ab

Vom Bankbeleg zum DATEV-Stapel in drei Schritten.

01

Belege hochladen

Kontobewegungen als CSV, Abrechnungen als PDF. Unterstützt sind Sparkasse, V-Bank, Baader Bank und DAB BNP Paribas. Das System ordnet Beleg und Kontobewegung über die Order-Referenz einander zu.

02

Prüfen und freigeben

Unauffällige Vorgänge bereitet wepa-manager automatisch vor, Auffälligkeiten meldet die Plausibilitätsprüfung zur Klärung. Zu jeder Buchung sehen Sie Beleg, Wertpapierklasse und Kontierungsregel. Die Freigabe der Buchungssätze bleibt der Kanzlei vorbehalten, einzeln oder gesammelt.

03

In DATEV übernehmen

Sie exportieren den Buchungsstapel im EXTF-Format und importieren ihn in DATEV. Die Berichte für Jahresabschluss und Steuererklärung liegen daneben.

Was Sie bekommen

Alles, was der Abschluss für die Wertpapiere braucht.

DATEV-Buchungsstapel

EXTF 7.0, Datenkategorie 21, nach SKR03 oder SKR04 und dem Kontenrahmen des Mandanten.

Investmentsteuerreport

Fondserträge mit Teilfreistellung nach § 20 InvStG und Vorabpauschalen je Geschäftsjahr.

Quellensteueraufteilung

Ausländische Quellensteuer je Land und Ertrag, aufbereitet für die Anrechnung.

Stichtagsbewertung

Vorschau der Teilwertabschreibungen zum Bilanzstichtag, getrennt nach Handels- und Steuerbilanz.

Lückenlose Belegkette

Jede Buchung mit Belegnummer, Originaldokument und der Regel, nach der sie kontiert wurde.

Preise

Bezahlt wird, was nach DATEV geht.

Abgerechnet wird einmal im Geschäftsjahr, nach der Zahl der exportierten Transaktionen: ab 300 € je Depot und Geschäftsjahr, darin sind 100 Transaktionen enthalten. Darüber sinkt der Preis je Transaktion von 3,00 € bis auf 1,00 €. Das Mindestentgelt gilt je Depot, die Rechnung geht je Mandant an die Kanzlei. Ab 10 Depots erhält die Kanzlei Rabatt. Alle Preise netto zzgl. USt.

Häufige Fragen

Was Kanzleien vorab wissen wollen.

Wer lädt die Belege hoch?
Jeder Beteiligte mit Zugang kann hochladen: der Mandant selbst, sein Vermögensverwalter oder Ihre Kanzlei. Die Zugänge für Mandant und Vermögensverwalter richten wir beim Start gemeinsam mit Ihnen ein. Alle Beteiligten sehen, welche Abrechnungen schon da sind.
Wer ordnet die Wertpapiere ein, etwa als Einzelaktie, Aktienfonds oder Mischfonds?
wepa-manager schlägt für jedes Wertpapier eine Einordnung vor, die wir vorher zentral prüfen. Übernommen wird sie erst nach einer Bestätigung durch einen Beteiligten, nie selbsttätig. Solange ein Wertpapier nicht eingeordnet ist, bleiben seine Verkäufe und Dividenden im Entwurf.
Wie fange ich mit einem bestehenden Depot an?
Beim Start hinterlegen wir mit Ihnen den Kontenrahmen und die DATEV-Nummern des Mandanten. Den Bestand zum Startstichtag übernehmen Sie aus der Depotaufstellung der Bank oder per CSV-Datei, danach laufen nur noch die neuen Abrechnungen ein.
Sind die Daten meiner Mandanten nach § 203 StGB geschützt?
Ihre Daten liegen verschlüsselt auf Servern in Deutschland. Jeder Mandant hat ein eigenes Datenbank-Schema, die Daten sind also schon in der Datenbank getrennt. Alle Beteiligten sind nach § 203 StGB zur Verschwiegenheit verpflichtet. Keine Werbe-Tracker, keine Marketing-Cookies.
Welche Banken werden unterstützt?
Sparkasse, V-Bank, Baader Bank und DAB BNP Paribas: wepa-manager liest Kontobewegungen als CSV und Abrechnungen als PDF ein und verknüpft beide automatisch. Weitere Banken binden wir auf Anfrage an.
Wie kommt der Buchungsstapel in DATEV?
Als Datei im EXTF-Format (Version 7.0, Datenkategorie 21), kontiert nach SKR03 oder SKR04 und nach dem Kontenrahmen des Mandanten. Sie importieren sie wie jeden anderen Buchungsstapel in DATEV.
Bleibt die fachliche Verantwortung bei der Kanzlei?
Ja. wepa-manager schlägt Buchungen nach festen Regeln vor und zeigt zu jeder Buchung den Beleg und die Regel. Sie prüfen den Buchungsstapel, bevor Sie ihn in DATEV übernehmen. Die WLTH Tech GmbH leistet keine Hilfe in Steuersachen im Sinne des Steuerberatungsgesetzes.
Was kostet wepa-manager für die Kanzlei?
Abgerechnet wird einmal im Geschäftsjahr nach dem DATEV-Export, nach der Zahl der exportierten Transaktionen: ab 300 € je Depot und Geschäftsjahr, darin sind 100 Transaktionen enthalten. Darüber kostet eine Transaktion 3,00 €, mit wachsender Menge sinkt der Preis bis auf 1,00 €. Kanzleien erhalten ab 10 Depots Rabatt. Alle Preise netto zzgl. USt. Die Rechnung geht an die Kanzlei, je Mandant einmal im Geschäftsjahr nach dem DATEV-Export. Das Mindestentgelt gilt je Depot: Ein Mandant mit drei Depots zahlt mindestens 900 €.

Einmal gemeinsam durchgehen.

Im Online-Gespräch zeigen wir Ihnen an einer fertig eingerichteten vvGmbH den Weg vom Import bis zum DATEV-Stapel und klären Ihre Fragen.